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Der Gottesbeweis   /  vorgestellt von Agnus D.  /  anno domini 2002

 
 
 
 

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VORWORT

Angesichts einer weder Gut noch Böse kennenden Natur, sowie eines im Zeitfluss beständigen Werdens und Vergehens unter allen erdenklichen Übeln, fragen immer wieder nachdenkliche und auch besorgte Menschen nach der Existenz eines allmächtigen Weltenlenkers. Gewünscht wird von ihnen eine überzeugende Erklärung nach dem Sinn unseres menschlichen Daseins, und dem des Seins überhaupt. Und wenn es denn dafür einen Verantwortlichen gäbe, welche Absichten dann seinem Tun zugrunde lägen.

Die hier an dieser Stelle erstmalig von Agnus D. der Öffentlichkeit gegen Schluss dieser Weltzeit vorgestellte Beweisführung zum Sein einer für alles verantwortlichen Überperson, interpretiert und kommentiert nicht die bereits bekannten formelhaften, so genannten Gottesbeweise der einstigen Denker und Philosophen. Hier soll auch kein neues philosophisches Denkgebäude für die Spezialisten unter uns errichtet werden. Sondern es wird dem normalen Bildungsbürger ein unserer heutigen Wissenstiefe angepasster Denkansatz angeboten, mit dem er sich verhältnismäßig einfach der Existenz Gottes vergewissern kann.

Der nachstehende Beweis ist so aufgebaut, dass sieben elementare Gegebenheiten des Daseins vorgetragen werden. Zu deren besserem Verständnis sind dann noch jeweils Entsprechungen aus Natur, Wissenschaft, und Kulturgeschichte sowie fundamentale Grundsätze mit angegeben. In ihrer sachlichen Verbundenheit verweisen die Thesen am Ende - als natürlichste Sache der Welt - auf die Existenz eines "Herrn allen Daseins".

Dass es das All und uns - als um uns selbst bewusste Personen - in ihm gibt,  ist dann noch einmal sozusagen vom anderen Ende her im Rückschluss zumindest ein Indiz für eine Besetztheit des Alls von einer für alles verantwortlich zeichnenden Person. Nur von dorther nährte sich der zu fast allen Zeiten bei fast allen Völkern vorhandene Glaube an einen derartigen das Dasein beherrschenden allmächtigen Gott.

Auch ist es am erkennbaren Evolutions- und Schöpfungsende völlig legitim und einsichtig, von seinem eigenen Ich auf eine für das universale Ganze stehende Entsprechung zu schließen. In Spruch 018 jenes so genannten Thomasevangeliums sagt Jesus, dass dort wo der Anfang war, auch das Ende sein wird. Am Anfang steht nun bekanntlich die gesamtheitliche Überperson "Gott", sowie am Ende das Ich jedes Einzelnen von uns, weswegen sich im Schnittpunkt von Anfang und Ende Gott und Mensch begegnen müssen. Doch in welcher Weise der Gesamtheitliche bzw. Lebendige mit einem jeden Menschen in einer direkten Verbindung steht, geht über den bloßen Gottesbeweis weit hinaus, und ist naturgemäß ein Thema für sich selbst. Die Bibel stellt dafür die Grundlage. Darauf aufbauend wird das Verhältnis von All-Ich und Einzel-Ich in den - siehe unten - Editionen "Biblium und Thomasevangelium" für Wissbegierige sehr viel spezieller und eingehender behandelt.

Darum vorab nur noch dies: Das Theodizee-Problem, bzw. Übel, Krankheit, Not und Tod in der Welt, sind keinerlei Beweis gegen Gott. Ja, nicht einmal ein Indiz gegen ihn. Denn der Weltaufbau muss ganz zwingend strengen Regeln folgen, welche wir als die Naturgesetze kennen. Zugleich muss auch das komplette Dasein samt allem was in ihm ist, ausnahmslos dieser Mechanik unterworfen sein, damit das Dasein das leisten kann, was von ihm für alles Daseiende über alle Zeit und allen Raum hinweg geleistet werden soll. So verdankt ja erkennbar alles jemals Daseiende der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft schon in der gegenwärtigen Aufbauphase bzw. Weltwerdung diesem System sein Dasein; wenn auch ein wegen dieses Aufbaues als bloße Vorläufigkeit zum brutalen Überlebenskampf noch äußerst ungenügendes. 

Einem jeden ist völlig klar, dass in einem geschlossenen System Aufbau grundsätzlich immer erst nach Abriss möglich sein kann. Ebenso, dass sodann für den über alle Zeiten und Räume hinweg erfolgenden ständigen Aufbau von allem auch ständig das zuvor Aufgebaute wieder abgerissen werden muss. Und dass nun der Abriss naturgemäß brachiale Gewalt zu bedeuten hat, kann man sich leicht am Beispiel eines Hochhausabrisses vergegenwärtigen. Am Schluss wird dort durch Sprengung alles in Schutt und Asche gelegt. Erst dann ist wieder Platz frei für etwas Neues. Dieses Naturgesetz ist solange aktiv und wirksam, wie eine Welt aufgebaut wird. Mit dem Schluss als Wegfall der Zeit stoppen Aufbau und Abriss zur Vollendung von allem, insoweit dann ja wieder alles zu seiner Zeit an seinem Ort in seiner jeweiligen Form in Erscheinung treten kann.

Die Weltgrundlegung des Herrn beruht von daher auf der gewaltsamen Herstellung eines ersten Unterschiedes überhaupt. Ohne Unterscheidung zu einem Unterschied ist keine Welt und damit kein Dasein möglich. Doch erst die fortwährende Durchsetzung des Urunterschiedes bringt als Zeit und Raum die sich auspotenzierende Auffächerung zu einer evolutiven Weltstruktur. Da nun der Urgrund von allem per Definition singular und total ist, hat er auch absolut kein Gegenteil für eine eigene Gegenständlichkeit. Verbildlicht besteht er sozusagen als ein absoluter Monolith von ungegenständlichen Unendlichkeitsbedingungen, und so als jenes Energiebad der Astrophysiker vor dem Urknall.

Die Weltgrundlegung kann ergo kein freier Schaffensakt der Liebe sein, wie die Kirchen glauben. Sondern sie ist als diesen Monolithen auftrennende Urscheidung ein zwingendes Selbsterfordernis des Daseins. Mit seiner Allumfassung zur so genannten Totalsingularität ergibt sich für das universale Dasein eine alles verschlingende Selbstbedingung als absoluter Urgrund. Hierbei hat es sich zu seiner ewigen Selbstbegründung und -sicherung unter einer alles zerreißenden Gewaltanwendung gegen sich selbst, selbst zu bewältigen. Und erst mit dessen Abschluss kann es alsdann im Nachhinein als die ganz perfekt immerwährende Schöpfung aller Zeiten und Räume da sein, wie wir uns das zu einem unendlichen Leben des Glücks sehnlichst erhoffen und wünschen. Nicht umsonst wird ja in der Offenbarung des Johannes von der "Geschlachtetheit des Lamms seit Grundlegung der Welt" gesprochen. Mit dem Symbol wird angedeutet, dass dem totalsingularen Daseinsganzen in seinem Urmoment bewusster Selbstwahrnehmung unausweichlich das fürchterliche Selbstopfer einer es urknallend auftrennenden Selbstverwerfung sowie eines seine Person betreffenden Selbstverzichts abverlangt ist.

Wie sich nun diese naturgegebene Wahnsinnsbedingung "Totalsingularität" im Einzelnen herleitet, und wie sie das universale Dasein zu seiner uranfänglichen Selbstbemeisterung in die grundlegend schöpferisch-gerichtliche Selbstauseinandersetzung des Jüngsten Tages zwingt, wird aus der nachfolgenden Beweisführung ersichtlich. Dass man nach landläufiger Meinung Gott weder beweisen noch erklären könne, wird spätestens an dieser Stelle als frommes Märchen an ihre Grenzen gestoßener Theologen entlarvt, oder als naives Wunschdenken an ihre Grenzen gestoßener Atheisten. Gezeigt wird hier, dass Gott lediglich für die zeitlich begrenzte Dauer seines raumzeitlichen Selbstvollzugs hinter eben den Dimensionen des entstehenden Daseins verborgen ist. Man muss nur tief genug in sie eindringen, um ihn dort sicher aufspüren und alles weitere verstehen zu können.

 
 

 

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ZUM BEWEIS SELBST

Unter Beweis versteht man allgemein eine Unwiderlegbarkeit durch Tatsache oder Erklärung. Sowie natürlich auch die überführende Schlussfolgerung nach den Denkregeln bzw. der Logik, wie z.B. der mathematische Beweis.

          A. Die Existenz Gottes an sich

Der vorliegende Beweis besteht konkret darin, dass die nachstehenden 7 Grundgegebenheiten zum einen nicht zu widerlegen sind, und dass sie zum anderen ein Szenario aufzeigen, das ohne eine willentliche Beherrschung und damit ohne eine geistbegabte Person nicht denkbar ist. So kann aus einem ungegenständlichen Punkt, der absolut alles einnehmend damit das Universum selbst ist, ohne einen Willen gepaart mit einer entsprechenden Handlungsfähigkeit zu einem durchzusetzenden Gegenteil, gewissermaßen nach Adam Riese niemals gegenteilig gegenständlicher Raum werden.

Demgemäß endet der Beweis in Grundgegebenheit 7 mit der zwingenden Notwendigkeit eines um sich selbst bewussten Universums, welches in seinem nullpunktuellen Urmoment monopolistischer All-Einheit vor die alles entscheidende Urwahl von aktiv herzustellender buchstäblicher "Gegen-Ständlichkeit" zum Dasein, oder aber passiv bleibender Ungegenständlichkeit zum Nichtsein, gestellt sein muss.

Aus dieser für seine Selbsterhaltung mit absoluter Gewaltanwendung gegen sich selbst in Form des Urknalls durchgesetzten Gegenständlichkeit zu solch gerichtlich "errichtetem" Sein - als die biblische weltgrundlegende Urscheidung - folgt ein zum Herrn seiner selbst gewordenes Dasein, als jener aus der Apokalypse bekannte Lebendige des Anfangs und Endes, bzw. Alpha und Omega.

Eine solchermaßen willentliche und tatkräftige Selbstbeherrschung des Universums verstehen wir als person- und geistgetragene Allmacht zu einem damit vorhandenen Allmächtigen, so dass mit solchem hier von 1. bis 7. sich erstreckenden Szenario zunächst die Existenz Gottes an sich, erfolgreich bewiesen ist. Ein wenig anders sieht es jedoch noch beim Menschsein Gottes aus.

          B. Die Gott-Mensch-Identität

Indem zum Ende dieser weltgrundlegenden Urscheidung der geistbegabte personale Mensch darin auftaucht, der mit solcher Ausstattung prinzipiell zur Spiegelung von All und Allmächtigem befähigt sein kann, wäre bei einer solchen Allspiegelung ein Mensch Gott geworden, oder umgekehrt Gott ein Mensch.

Den Beweis für die Gott-Mensch-Identität versuchte einstmals Jesus mit seinem Wirken, seiner Vorstellung des Menschensohnes und seiner Verkündigung vom Reich des Vaters, seinem Tod, und seiner Auferstehung mit Himmelfahrt zu führen. Doch wäre heutzutage fast 2000 Jahre nach ihm, einer überwiegend ihn verneinenden Welt zuerst mal seine einstige Existenz zu beweisen, bevor dann der Nachweis für sein All-Sein und seine Allmächtigkeit zu erbringen wäre.

Ein eigenständiger Beweis von Gottes Menschsein ist leider wegen seiner ihn in die Jenseitigkeit katapultieren müssenden Selbstverwerfung mit rein rationalen Mitteln während der noch anhaltenden Dauer der Urscheidung nicht zu leisten. Erst wenn sich konkret für alle und alles erleb- und erfahrbar der Herr und Gott mit Ende seiner Selbstverwerfung zur Gekommenheit seiner leuchtenden Ewigkeitswelt in Macht und Herrlichkeit im Diesseits zurückmeldete, wäre ein solcher Beweis zur Gänze erbracht.

Die zusammenfassende Indizienlage in Grundgegebenheit 7 wäre dann aber bereits schon gültiger Beweis für das Menschsein Gottes, wenn auszuschließen wäre, dass es neben dem Menschen im Universum kein anderes geistbegabtes Lebewesen zur Person gibt. Von daher kann es hier - trotz Jesus Christus - nicht ganz für den Nachweis der Gott-Mensch-Identität reichen. Letztlich bedarf es dafür eines zugleich realen wie auch finalen Szenarios der alles erleuchtenden Rückmeldung des Herrn, um damit einem jeglichen Zweifler Gott als einen bestimmten Menschen, oder einen bestimmten Menschen als Herr und Gott des Alls bewiesen zu haben.

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         C. Die Stufen der Beweisführung

Die Totalsingularität

                     Ihre punktuelle Kehrseite

                                         Die Grundlagen des Raumes

                                                               Die Gegenständlichkeit an sich

                                                                          Die Folgen der Ungegenständlichkeit

                                                                                         Die Selbstumkehrung der Totalsingularität 

                                                                                                      Person, Wille und Handlung 

 

 
 

 

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Die Totalsingularität

 

Was als raumzeitliches Dasein vorhanden ist, und alles darin umschließt, das ist gleichgültig wie weit man seine Ausdehnung wachsen oder schrumpfen lässt, immer nur ein einziges und ganzes. Aufgrund dessen gibt es für ein solch ganzheitliches (= total) sowie einziges (= singular) Dasein grundsätzlich keinen Vergleichsmaßstab, weshalb es immer das größtmögliche Ganze ist, worin dann absolut alles enthalten sein muss, was war, ist und sein wird.

Und nur innerhalb dieses Ganzen kann es somit die relativen Orte und Größen von allem geben. Ein Außerhalb von dieser Absolutheit ist per Definition nicht möglich, und auch schlicht nicht vorhanden.

          Siehe:

  • Kulturgeschichte: Wir kennen das größtmögliche Ganze als das Universum, All oder den Kosmos. So bedeutet das lateinische Wort "Universum" das Eine das Alles ist, sodass es außer und neben ihm nichts anderes mehr geben kann. Die Wortwahl für diesen absoluten Monopol ist: Die alles einschließende Ausschließlichkeit, oder besser naturwissenschaftlich-lateinisch: Die Totalsingularität!

  •  Astrophysik: Die Urknalltheorie. Ihr liegt ein Einziges und Ganzes zugrunde.

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Ihre punktuelle Kehrseite

 

Raum ist stets zugleich auch "Spiel- oder Bewegungsraum", weshalb es den Raum immer nur in der Verbindung mit der Bewegung kennzeichnenden Zeit geben kann. Dadurch jedoch, dass ja diese Totalsingularität jeglicher Raum und damit alle Zeit selbst ist, hat sie paradoxerweise für sich selbst genommen keinerlei Spiel- oder Bewegungsraum. Dies lässt sie deswegen in ihr Gegenteil: einer monopolaren Raumzeitlosigkeit, verkehrt sein. Auf diese doch recht verblüffende Weise besitzt die raumzeitlich ausgedehnt gegenständliche Totalsingularität grundsätzlich und unveränderlich eine solch gegenteilig raumzeitlos unausgedehnte Kehrseite.

Was nun einerseits kehrseitig zur gegenständlichen Welt als monopolare Raumzeitlosigkeit keinen Raum und keine Zeit einnehmend solchermaßen in Ungegenständlichkeit unfassbar da ist, das erfüllt die Bedingungen eines geometrischen Punktes, und wird damit zur Grundlage von Geistigkeit. Denn ungegenständliches Sein kennen und verstehen wir als Geist. Von daher ist systemisch eine Kehrseite der Totalsingularität immer "monopolar-raumzeitlos-spirituell", und die andere dann gegenteilig dazu "bipolar-raumzeitlich-materiell".

          Siehe:

  • Astrophysik: Einsteins Raum-Zeit-Kontinuum.

  • Kosmologie: Die Entstehung des Alls aus einem all-energetischen raumzeitlosen Punkt durch Urknall.

  • Mathematik / Geometrie: der dimensionslose ungegenständliche Punkt!

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Die Grundlagen des Raumes

 

Universaler Raum entsteht und besteht ausgehend vom totalsingularen Punkt grundsätzlich nur durch erzeugte positionale Selbstabstände zu einer dadurch dann gegebenen Grundausdehnung. Denn erst mit zweien einander gegenstehenden Selbstpositionen können sich Koordinaten für einen linear eindimensionalen Raumgrund als der Grundgestalt für den weiteren Raumaufbau ergeben. In seiner Vollgestalt besitzt bekanntlich der Raum neben seinen drei geometrischen Ausdehnungen "Länge, Breite und Höhe" als vierte Dimension ja noch die Zeit zu einem "Zeitraum", insofern es eben  für den dreidimensionalen Raum einen zeitnehmenden Vollzug geben muss, durch den er erst dann ist.

Demzufolge hat ausgehend von der punktuellen Kehrseite der Totalsingularität dort für ihre andere dimensionale Kehrseite zunächst durch eine "ablösende Bewegung in sich selbst, von sich selbst" der raumgründende linear eindimensionale Selbstabstand zu entstehen. Und über diese zwei so gewonnenen und einander gegenstehenden Selbstpositionen kann nun im weiteren im Wege einer dadurch ermöglichten gewaltsamen Selbstabstoßung (= Hinwegstoßung der einen durch die andere Position, welche selbstgemäß die Konfiguration bzw. den linearen Selbstabstand mit seinen beiden ihn definierenden Positionen betrifft) gegenständlicher Raum werden, was als Vollzug oder Akt die Zeit hervorruft. Dass nun dies alles bei zum Naturgesetz unveränderlicher Totalsingularität nur geistig - oder moderner: virtuell - vonstatten gehen kann, versteht sich dabei von selbst.

Da sich bei Totalsingularität Kehrseiten notwendigerweise wechselseitig bedingen, ( denn außer ihnen gibt es ja nichts ) bedeutet dies, dass die eine Kehrseite für die andere ursächlich zu sein hat, bzw. die jeweils eine in der jeweils anderen gründen muss. Das wiederum heißt, dass es systemisch für das jeweilige Sein dieser beiden Kehrseiten einen dann jede Kehrseite übergreifenden gemeinsamen Rückkoppelungskreis gibt, durch welchen sie beide bestehen.

          Siehe:

  • Geometrie / Mathematik: Der Raum und die Zeit.

  • Kosmologie: Die im Wege eines gewaltsamen Urknalls raumzeitgreifende Expansion des Weltalls.

  • Bibel / Apostelgeschichte: Eph 1,10

  • Biologie / Religion: Der raumzeitlich gegenständlichen Materie entspringt durch Evolution der punktuell ungegenständliche Geist, repräsentiert durch den Menschen. Und wieder umgekehrt entspringt aus dem punktuell ungegenständlichen Geist durch seinen allgewaltsamen Selbstverwerfungsakt jene raumzeitlich gegenständliche Materie, repräsentiert durch Gott den Herrn.

  • Grundsatz: Die wechselseitige Bedingung kennzeichnet eine zum Kreis bestehende Wirkursächlichkeit.

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Die Gegenständlichkeit an sich

 

Das deutsche Wort "Gegenständlichkeit" hat im Wortstamm den "Gegen-Stand". Aus ihm folgt sehr klar, dass sich als Voraussetzung für einen Gegenstand zunächst einmal zwei Positionen linear getrennt gegenüberstehen müssen, was einen Abstand zum linear eindimensionalen Raumgrund kennzeichnet. Um jedoch als ein bloßer linearer Gegen-Stand einen Grund- oder Urgegenstand zu definieren, haben die beiden Positionen trotz ihrer Getrenntheit noch verbunden zu sein, was nur von Selbstpositionen erfüllt wird, indem jede Position zugleich für das  Ganze steht. Denn polare Selbstpositionen beinhalten in systemischer Doppelnatur Selbstgetrenntheit bei Selbstverbundenheit.

Als anschauliches Beispiel dafür mag nicht von ungefähr die Geldmünze mit ihrer Kehrseitigkeit dienen. So sind ja ihre beiden Seiten als Kehrseiten bestandbildende Selbstpositionen bei seitengemäßer Getrenntheit sowie der einheitsgemäßen Verbundenheit!

Die raumzeitlos punktuelle Totalsingularität hat deswegen zunächst für ihre raumzeitlich dimensionale Kehrseite einen positionsbildenden Selbstabstand durch Ablösung in sich selbst von sich selbst, herzustellen. Damit sind sowohl zwei polare Selbstpositionen als auch der hierdurch von ihnen definierte eindimensionale Raumgrund erzeugt. Über die beiden gewonnenen Positionen kann sodann die Totalsingularität als Subjekt an sich selbst als Objekt handeln. Weil die hierbei einzig mögliche Urhandlung nur eine Abstoßung des Objekts durch das Subjekt sein kann, Abstoßung aber einen dinglichen Gegenstand bedingt, trifft die Selbstabstoßung den linear eindimensionalen Selbstabstand mit seinen beiden ihn definierenden Selbstpositionen des abstoßenden Subjekts und abgestoßenen Objekts.

Der Eindimensionalität werden nun mit Beginn ihrer Abstoßungsflucht über ihre beiden jeweils für das Ganze stehenden Selbstpositionen - dadurch direkt auf die Einheit wirkend - noch zwei weitere Raumdimensionen hinzugefügt, was in der Summe die Dreidimensionalität erbringt. Und weil mit der Fluchtbewegung bzw. dem zeitlichen Akt auch gleich noch ein "Zeit-Raum" eröffnet wird, entsteht mit diesem Vollzug das vierdimensional raumzeitliche Universum und darin die nur innerlich materiell begrenzten Dinglichkeiten. Denn äußerlich ist und bleibt ja alles nach wie vor in systemisch unveränderlicher Ungegenständlichkeit geistig bzw. immateriell. Auf diese Weise sind der so zur Materialität in sich verschachtelte dreidimensionale Raum und die Zeit gänzlich verwoben, wo es das eine nicht ohne das andere geben kann.

          Siehe:

  • Grundsatz: Ohne "Gegen-Stand" ist kein Abstand, und ohne Abstand keine Handlungsmöglichkeit!

  • Astrophysik: Die neuesten Erkenntnisse verweisen auf einen kreisförmig in sich verschlungen brettflachen Weltraum.

  • Das Zeichen für Gott dem Herrn als das Universum in Person: Ein in einem Kreis befindliches Dreieck. Das Dreieck steht für die dinglich-materielle Dreidimensionalität, und der es umgebende Kreis für den Rückkoppelungskreis, bzw. für den ja noch hinzu kommen müssenden Zeitraum in dem alle materiellen Körper und Dinge gebildet werden.

  • Apostelgeschichte: Ein Leib ( Röm 12,5 ) / Offenbarung: Das neue Jerusalem ( Offb 21,2 )

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Die Folgen der Ungegenständlichkeit

 

Buchstäblich alles Dasein in einer raumzeitlosen Kehrseite, das ergibt Alles in und zu einem Punkt, zu quasi einer Nichtigkeit. Dadurch würde es - wenn es denn möglich wäre - einem äußeren Betrachterauge als all-energetisches, immateriell geistiges Licht erscheinen. Doch alles Sein in einem ungegenständlich nichtigen Punkt zu einem Nullwert, das kann kein seingemäßer Aufenthaltsort sein, sondern wird in gefährlicher Nähe zum Nichts als tödliche Selbstbedrohung der alles entscheidende Urmoment des Daseins, wenn sich das Universum uranfänglich seiner selbst bewusst wird.

Deswegen benötigt die Totalsingularität dort in ihrem uranfänglich nullwertigen Urgrund der Selbsterkennung zur Abgrenzung vom bedrohlichen Nichts paradoxerweise eine quasi entschärfende Errichtung von konkretem Nichts. Dies geschieht mittels der raumzeitgreifenden gewaltsam das Daseinsganze zum Nichtsein verwerfenden Selbstabstoßung über ein verwerfendes Subjekt und dem von ihn verworfenem Objekt als die aus der Bibel bzw. dem NT bekannte Weltgrundlegung.

Zusammenfassend bedarf es für die Grundlegung von Dasein und Welt einer Selbstabstandsnahme zu den zwei uranfänglichen Selbstpositionen eines handlungsfähigen Subjekts, als verwerfend richtendes Selbst gegenüber dem verblieben verwerfbaren Objekt, als das zu richtende Nichtselbst. Erst die so erzeugte Selbstpolarität zum eindimensionalen Raumgrund  bringt dem System die Befähigung zum Vollzug oder Akt. Er findet bekanntlich als urknallende Abstoßungsflucht bzw. Raumexpansion statt, und ruft zugleich mit dem Raum-Zeit-Kontinuum alle direkt hieran gekoppelt zughörige Physik hervor. Sie wird ja zur Ausformungsgrundlage von allem darin gegenständlich Entstehendem.

          Siehe:

  • Geometrie: Die Eigenschaften des Punktes.

  • Bibel / NT: Der heilige Geist, das Licht der Welt, das Licht des Lebens, Gott als das Licht ( 1Tim 6,16 ), Gott als der Geist ( Joh 4,24 ).

  • Grundsatz 1: Ohne Nichts ist alles Nichts.  Beweis: Das punktuelle Ur-Universum vor dem Urknall mit einem Nullwert zum Nichts. Mit dem Urknall wird konkretes raumzeitliches Nichts errichtet, wodurch erst das so gegenständlich gewordene Sein ( in alle Ewigkeit! ) sein kann.

  • Astrophysik: Die kosmologische Konstante Albert Einsteins, oder noch aktuell: Die so genannte "Dunkle Energie"! Auch: Der Kosmos im Gleichgewicht! Oder: Das Gesetz von der Erhaltung der Energie!

  • Grundsatz 2: Nur mit dem trennungsweisen Nichts im Sein tut sich der universale Raum auf für das Sein!  Beweis: Der dadurch fast leere Raum des Alls mit den unglaublich weiten Abständen im Kleinsten wie im Größten ohne Materie.

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Die Selbstumkehrung der Totalsingularität

 

Mit ihrem weltgrundlegenden Selbstverwerfungsakt  zum Nichtsein kehrt sich die Totalsingularität aus ihrer punktuellen Ungegenständlichkeit in die raumzeitliche Gegenständlichkeit um.

Bewirkt wird in dieser raumzeitgreifend jegliches Ding bildenden Selbstumkehrung eigenständiges zeitliches Dasein als unsere noch anhaltende Weltzeit. Bei ihrer zeitgemäßen Befristetheit besteht sie wesensmäßig zum Nichtsein, und definiert bei ihrer letztendlichen Abgelaufenheit nur noch das Nichts. Mit dem bei Zeit- und Aktende ganzheitlich zum Nichtsein vergangenen Dasein hat sich also das Dasein in seiner Schaffung solch konkreten gegenteiligen Nichts vom Nichts abgegrenzt, wodurch und womit es sich umgekehrt in Befreiung und Erlöstheit von der punktuellen Nichtigkeit zu unvergänglich dimensionaler Gegenständlichkeit behauptet und begründet hat.

Gegen Ende dieses gerichtet ablaufenden zeitlichen Vollzugs ist es ein dort entstandener Mensch, über dessen geistliche All-Spiegelung mit ihm eine Vereinheitlichung von allem bewirkt wird, zum hierdurch gewordenen Selbst des Universums. Zugleich erhält hierbei die Totalsingularität ihre informative Selbstrückmeldung zu ihrer selbsteinholungsweise zielgemäßen Vollzogenheit, wodurch sich dann der Rückkoppelungskreis schließen, bzw. der Verwerfungsakt sein natürliches Ende finden kann.

          Siehe:

  • Astrophysik: Der Urknall als eine Selbstumkehrung mit Galaxienflucht.

  • Bibel: Die Schöpfung als Weltgericht Gottes. ( Jer 23,20 / Joh 12,31 / Offb 20,11 ).

  • Biologie: Grundsatz: Das Merkmal des Lebens ist die Fähigkeit zur erkennenden Unterscheidung von Selbst und Nichtselbst. Aus der Nichterkennung zur Nichtunterscheidung von Selbst und Nichtselbst folgt der Verlust einer Selbstrückmeldung und damit der Tod ( Tod = Selbstverlust, Selbstauflösung, Verlust der Selbstbewahrung! ------- Leben =  Selbstgewinn, Selbstrückmeldung, Selbstbewahrung;) Beispiele: med. Immunsystem / Krebs / Alzheimer usw.; Fauna: Angriff und Abweisung; usw.

  • Psychologie: Grundsatz 1: Ohne Rückmeldung ist keine Selbstspiegelung zur Selbsterkennung.

  • Psychologie: Grundsatz 2: Die Selbsterkennung ist das Merkmal der selbstspiegelungsweise um sich bewussten Person.

  • Bibel / Apostelgeschichte: 1Kor 13,12.

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Person, Wille und Handlung

 

Ungegenständliche Totalsingularität - bei einem einheitsgemäßen Nullwert zum Nichts - ist vordergründig bloße Maximalenergie, welche aber bei Selbstverfügbarkeit zum beherrschenden Geist ihrer selbst wird.

Daher kann es nur ein solch geistiges Selbst sein, welches ganz systemisch der Totalsingularität zum Kern und  Selbstprogramm innewohnt, und das dann in seinem Urmoment aus sich heraus die  urentscheidliche Erhebung gegen sich selbst zum zweipositionalen Gegen-Stand, sowie aus diesem heraus sodann die alles entscheidende weltgrundlegende Selbstverwerfung leistet.

Doch Geist, Selbst, Entscheidung und Durchsetzung setzen bekanntlich Eigenschaften wie ein Ich-Bewusstsein, Erkennungs- sowie Erkenntnis- bzw. Unterscheidungsfähigkeit, Wille und Tatkraft voraus, welche wir ja der verantwortungsfähigen Person zuschreiben. Und indem bei Totalsingularität mangels irgend einer Alternative eine Kehrseite aus der jeweils anderen zu einem systemischen Rückkoppelungskreis hervorzugehen hat, folgt daraus ein gemeinsamer Schnittpunkt beider Kehrseiten, zum Anfang und Ende von Welt und Urknall, Mensch und Gott.

Nur in dieser als biblisches Paradies bekannten überzeitlichen Selbstschnittstelle des Daseins wird uranfänglich wie auch kreisgemäß letztendlich in einem zentralen Tot- und Nullpunkt zu bleibender Verbundenheit Gott Mensch, und der Mensch Gott. Es ist dann nur noch nur eine Frage der Zeit, wann der das Universum verkörpernde Herr mit Beendigung seines zeitlichen Selbstvollzugs für jeden und alles zu seiner Zeit an seinem Ort zu unvergänglich immerwährender Präsenz und persönlichen Teilnahme an ihm direkt erkennbar und erlebbar wird.

          Siehe:

  • Kulturgeschichte: Der menschliche Geist und seine Tatkraft zur Verbesserung seines Loses.

  • Quantenphysik: Sie führt Geist und Entscheidung und damit personales Bewusstsein als bestimmenden Systemfaktor ein.

  • Psychologie: Die Einsicht in das Notwendige mit der Fähigkeit zu korrigierender Selbstkritik, bis hin zur Selbstüberwindung und Handlung gegen sich selbst.

  • Bibel / AT: Die Offenbarungen des Herrn / z.B.: Jes 44,24 / NT: Jesus, sowie die Apokalypse.

  • Psychologie: Einzigst wegen des Geistes als Systemeigenschaft der Totalsingularität vermag der Mensch seinerseits mit Religion und Glauben auf eine universale Überperson zu reflektieren. (vgl. auch Genesis: 1Mos 1,27)

  • Biblium: Kapitel: Der Kreis des Seins.

  • Thomasevangelium: Spruch 018

  • Grundsatz: Personaler Geist ist jene alles bestimmende Systemeigenschaft der Totalsingularität. Beweis: Andernfalls könnte es kehrseitig in ihr nicht den geistbegabten Menschen geben.

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Die weiteren Editionen von Agnus D.   /   I. = Internet-Links mit Werbung  -  II. = Herunterladen ohne Werbung

 

I.  Internet-Links

 
           Gottes Weltformel             Stephen Hawking              Thomasevangelium
           Der Gottesbeweis             Weltformel-Pro-              Judasevangelium
           Gott der Herr             Der Urimpuls              Jesusinterviews
           Gottes Elite             Kosmologen              Nag Hammadi
           Apostel Paulus             Der Urknall              Agnus Dei
           Die Bergpredigt             Max Planck              Biblium
           Hiobs Rebellion             Der Geist              Die Seele
           Täufer Johannes             Die Welt              Der Satan
           Zeit und Ewigkeit             Das Wort              Die Religion
           Auferstehung Jesu             Die Liebe              Reinkarnation
           Ontologie im Zenit             Die Energie              8 in 1 - Essays
           Mystik und Gnosis             Das Wunder              Das Aramäisch
           Evangelienabgleich             Himmelfahrt              Leben und Tod
           Maria von Nazareth             Die Allmacht              Die Apokalypse
           Thesen der Wahrheit             Die Evolution              Gebet des Herrn
           Universum in Person             Über die Kritik              Weltgrundlegung
           Dogma Jesus Christus             Weltuntergang              Der ganze Mensch
                         Anfang und Ende              

 

II.  Herunterladen

 

Auf der Seite des Editionen-Downloads sind alle Internet-Editionen für eine gezielte Auswahl mit einer 

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